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Laktoseintoleranz
Laktoseintoleranz

Immer mehr Betroffene leiden unter einer erworbenen Laktoseintoleranz.

Ursachen und Tipps erhalten Sie hier!

Laktoseintoleranz

Immer mehr Betroffene leiden unter einer erworbenen Laktoseintoleranz.

Ursachen und Tipps erhalten Sie hier!

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Laktoseintoleranz

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Milchzuckerunvertr?glichkeit- eine Trenderkrankung?

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Nein, schon den alten R?mern war bekannt, dass Menschen mit bestimmten Beschwerden auf den Genuss von Milch reagierten. Bereits 400 v. Chr. berichtete Hippokrates von schmerzhafter Verdauung nach Milchverzehr.

Im 17. Jahrhundert wurde Laktose in Milch entdeckt und Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie als Urheber der typischen Symptome erkannt. Seit den Berichten von Hippokrates hat es noch mehr als 2300 Jahre gedauert, bis man vor etwa 50 Jahren die Milchzuckerunvertr?glichkeit als Erkrankung diagnostizierte und therapierte.

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Milchrpodukte mit Laktose
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Laktose und Lactase im Lebensverlauf

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Familie beim Frühstück mit Milch

Laktose kommt nur in der Muttermilch vor und stellt für S?uglinge die wichtigste Kohlenhydratquelle dar. Da der Zweifachzucker zu gro? für die Darmwand ist, wird er durch das Enzym Lactase in Glucose und Galaktose gespalten. Ab der achten Schwangerschaftswoche wird im Dünndarm des Embryos Lactase gebildet und erreicht sein Maximum bei der Geburt. Die Lactase- Aktivit?t nimmt anschlie?end innerhalb der ersten Monate nach der Geburt kontinuierlich wieder ab. Laktose und Lactase im Lebensverlauf differenziert sich allerdings auch geographisch.

Einige Bev?lkerungsgruppen produzieren das Enzym lebenslang und bleiben laktosetolerant. Bei anderen wird die Produktion nach der Stillzeit reduziert. Asiaten beispielsweise verlieren 80-90% der Lactase-Aktivit?t innerhalb von 3-4 Jahren nach der Entw?hnung. Bei Nord-Europ?ern kann sich die Reduktion der Lactase-Aktivit?t bis über das 20. Lebensjahr hinausz?gern.

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Formen der Laktoseintoleranz

Es gibt drei verschiedene Formen der Laktoseintoleranz: die Angeborene, die Prim?re und die Sekund?re. Die angeborene Laktoseintoleranz liegt urs?chlich in einem Gendefekt. Das Lactase Enzym ist entweder ungenügend ausgepr?gt oder gar nicht vorhanden. Diese Form der Laktoseintoleranz tritt bereits mit der Geburt auf, ist aber sehr selten.

Der prim?re Lactasemangel ist das Resultat des normalen Alterungsprozesses. Das bedeutet, dass nach der Stillzeit die Laktosevertr?glichkeit kontinuierlich abnimmt. Bei rund 70%-90% der Weltbev?lkerung tritt dieses Ph?nomen auf.

Die sekund?re Laktoseintoleranz ist erworben. Durch eine Sch?digung der Oberfl?che des Dünndarmepithels kann das Enzym Lactase nicht mehr produziert werden. Zu Sch?digungen des Epithels kommt es durch infekti?se Erkrankungen, Z?liakie, chronisch entzündliche Erkrankungen wie z.B. Morbus Crohn, chronischer Alkoholgenuss oder durch Medikamente.

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Darmflora und Milchzucker

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Milchzucker gelangt nach der Aufnahme mit der Nahrung in den Magen und anschlie?end in den Dünndarm. Im Dünndarm wird das Enzym Lactase gebildet, welches die Laktose in D-Glucose und D-Galaktose spaltet. über einen passiven Transportmechanismus werden die Einfachzucker aus den Darmepithelzellen aufgenommen und an das Blut abgegeben. Ist das Enzym aufgrund einer prim?ren oder sekund?ren Laktoseintoleranz nicht vorhanden, gelangt die Laktose ungespalten in den Dickdarm. Im Dickdarm erfolgt durch die ans?ssige Darmflora die Verstoffwechslung des Milchzuckers. Bei diesem Vorgang entstehen Gase, kurzkettige Fetts?uren und andere Abbauprodukte. Diese führen zu den typischen Symptomen wie Bl?hungen, krampfartige Bauchschmerzen, Durchfall und V?llegefühl.

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Kuch und Milch
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Aufbau der Darmflora

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Bei einer Milchzuckerunvertr?glichkeit bietet sich der Aufbau der Darmflora an. Unsere Bakterien kommunizieren mit der Darmwand und dem Immunsystem. Somit unterstützen sie die Bildung von Lactase. Der Aufbau der Darmflora kann mit probiotischen Produkten und durch eine ballaststoffreiche Ern?hrung erfolgen.

Sprechen Sie uns gerne an!


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